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icon  Eintrag Nr. 7 von Simone Linke  vom 17.07.2014 um 11:38 Uhr icon

Lausitzer Rundschau 26.06.2014 / Gabi Nitsche

Weißwasser geht weiter in Richtung Barrierefreiheit

Geld für Schwimmhallen-Lift liegt bereit/ Studenten arbeiten an Broschüre zur generationsfreundlichen Einkaufen

Weißwasser: "Lieblingsplätze für alle-barrierefreies Bauen" heißt ein Förderprogramm in Sachsen, von dem Weißwasserprofitiert. Für die Schwimmhalle kann ein mobiler Pool-Lift angeschafft werden. Darüber informierte am Mittwoch Stadtvereinsvorsitzender Frank Schwarzkopf.
Die Tinte auf dem Zuwendungsbescheid des Landkreises Görlitz ist kaum trocken. Mit dem Lift haben auch Behinderte die Möglichkeit, die Einrichtung zu nutzen. Schwarzkopf betont, es sei nicht selbstverständliche, dass eine Kommune mit Geldern aus diesem Programm berücksichtigt werde. Weißwasser habe das in erster Linie dem Einsatz von Projektleiterin Simone Linke vom Verein Pro Auxilio Hilfe zur Hilfe e.V. im Zusammenwirken mit dem VdK- Ortsgruppenchef Klaus Hermann zu verdanken. In Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) habe man von Anbeginn einen Befürworter dafür gefunden. Da für den Lift keine bauliche Veränderungen notwendig seien, geht Schwarzkopf davon aus, dass sich die Anschaffung innerhalb der nächsten drei Monate realisieren lasse. Er widerspricht der Meinung einiger Stadträte, Weißwasser habe nicht genügend auf das Lieblingsplätze-Programm reagiert. "Völlig unsinnig", so Schwarzkopf. Neben vielen Dingen sei ein weiter Beitrag, die Lebenssituation von Menschen mit Einschränkungen zu verbessern. Mit einem anderen Projekt für mehr Barrierefreiheit beschäftigen sich seit Herbst 2013 Studenten der Hochschule Görlitz- Zittau. "Ziel ist eine Broschüre , die über Möglichkeiten des generationsfreundlichen Einkaufens in Weißwasserinformiert" erklärte Simone Linke. Sie betreut die drei künftigen Heilpädagogen vor Ort. Die jungen Frauen nahmen mit der Weißwasseranerin Geschäft für Geschäft vor, um zu schauen welche Möglichkeiten es für mehr Barrierefreiheit gibt. "Bei einigen geht gar nichts. Und das ist kein böser Wille der Inhaber, sondern die Baulichkeiten lassen das überhaupt nicht zu" Simone Linke freut sich über die Aufgeschlossenheit der Geschäftsleute. Textilhändler Rico Ritter zum Beispiel habe flexible Schienen angeschafft, über die ein Rollstuhlfahrer in sein Geschäft gelangen kann. "Er will noch eine Klingel anbringen, damit sich diese Kunden bemerkbar machen können.
Andere bitten um vorherige Anrufe, damit den Rolli- Fahrern geholfen werden kann. Die Broschüre mit der namentlichen Auflistung der Geschäfte soll im Herbst erscheinen.

icon  Eintrag Nr. 6 von Simone Linke  vom 17.07.2014 um 10:21 Uhr icon

Lausitzer Rundschau 19.02.2014/ Gabi Nitsche

Hoffen auf Lift für die Schwimmhalle in Weißwasser

Mutter mit behinderter Tochter liefert Idee / Freistaat startet Investitionsprogramm

Das neue in Sachsen aufgelegt Programm "Lieblingsplätze für alle- barrierefreies Bauen" will auch Weißwasser für sich nutzen. Beim Landkreis Görlitz wurde jetzt die Anschaffung eines mobilen Liftes für die Schwimmhalle beantragt. Mit diesem hätten auch Behinderte die Möglichkeit, die Einrichtung zu nutzen.

Weißwasser. Die 17-jährige Balbina ist auf den Rollstuhl angewiesen. Aufgrund ihres körperlichen Handicaps hatte die Weißwasseranerin noch nie die Möglichkeit, in der Schwimmhalle zu baden. Dabei würde sie das so gerne machen. Simone Linke, ihre Mutter, die beim Stadtverein Weißwasser angestellt ist und die Tourismus-Information leitet, kennt diesen Wunsch ihrer Tochter nur zu gut. Dieser brachte sie auf die Idee. Es geht um ein mobilen Lift, der in der hiesigen Schwimmhalle noch fehlt. "ER würde es Menschen mit Behinderungen leichter machen, die Einrichtung zu nutzen", so Simone Linke. es wäre sozusagen ein weiterer Punkt für die Beliebtheitsskala der Halle. Aktueller Auslöser, die Sache anzugehen, war die Information, dass der Freistaat Sachsen in diesem Jahr 2,5 Millionen Euro für das Investitionsprogramm Barrierefreiheit unter dem Motto "Lieblingsplätze für alle" ausgeben will. Damit soll behinderten Menschen der Zugang zu Kino, Museum, Volkshochschule, in Cafés und Gaststätten ebenso wie in Sporteinrichtungen erleichtert werde. Davon ausgenommen sind kommunal betriebene Objekte, die zur Erfüllung von Pflichtaufgaben dienen. Mit maximal 25 000 Euro sollen kleiner Umbauprojekte, etwa an Eingängen oder Sanitäranlagen gefördert werden. Zirca 190 000 Euro stehen dem Landkreis Görlitz zur Verfügung. "Gemeinsam mit Klaus Hermann vom VdK in Weißwasser waren wir in Görlitz, als das Programm vorgestellt wurde. Es hörte sich alles echt gut an. Irgendwie ließ mich der Gedanke nicht los, dass das genau das Richtige sein könnte, um die Idee mit dem Schwimmhallen- Lift zu realisieren" berichtigt Simone Linke.
Bei Oberbürgermeister Torsten Pötzsch(KLartext) rannte sie damit offene Türen ein. Inzwischen sei der Förderantrag beim Landkreis gestellt wurden. Stadtteilkoordinator Frank Schwarzkopf übernahm diese Aufgabe im Auftrag der Stadtverwaltung. " Unterstützt werden wir auch vom Sozialen Netzwerk Lausitz", berichtet dieser.
Die Hoffnung geht auf eine hundertprozentige Förderung. "Über 15 Prozent der Bevölkerung hat eine n Schwerbehindertenstatus. Und die Leute werden immer älter, so dass deren Zahl überproportional wachsen wird" sagt Schwarzkopf.
Weißwasser nimmt das Thema "Behindertenfreundlichkeit" schon seit Jahren ernst. Was in der Vergangenheit diesbezüglich unternommen wurde, findet entsprechende Würdigung bei der Behindertenbeauftragten im Landkreis Görlitz, Elvira Mirle, unterstreicht Schwarzkopf.

icon  Eintrag Nr. 5 von Frank Schwarzkopf  vom 17.08.2013 um 18:30 Uhr icon

Das 1. Treffen von Nichtregierungsorganisationen aus Zary und Weißwasser im Vereinspavillon brachte Nutzen für das Projekt:
„Tourismus ohne Barrieren im Landkreis Görlitz - Aufbau eines Netzwerkes für barrierefreien Tourismus“.

Am Samstag, dem 17.08. d.J., trafen sich Vertreter von 12 polnischen und 16 deutschen Vereinen, Verbänden und gemeinnützigen Unternehmen sowie Mitarbeiter der Verwaltungen beider Städte, um die Möglichkeiten der Vertiefung der bisherigen Zusammenarbeit auszuloten. Da dies auch eine hervorragende Möglichkeit zur Sensibilisierung neuer Partner für den Ausbau der barrierefreien touristischen Infrastruktur darstellte, unterbrach Frau Simone Linke ihren Jahresurlaub, um das von ihr geleitete, vom ProAuxilio Hilfe zur Hilfe e.V. getragene und von der Landesdirektion Sachsen in Chemnitz des Freistaates Sachsen geförderte Projekt vorzustellen und neue Kooperationspartner zu gewinnen. Dieses Vorhaben ist von Erfolg gekrönt. Frau Linke vereinbarte mit polnischen Partnern ein Treffen im September in Zary zur Vorbereitung konkreter Vorhaben insbesondere zur Nutzung barrierefreier touristischer Angebote beiderseits der Staatsgrenze, wodurch das bestehende Netzwerk ausgebaut werden kann. Dieses wird durch die Datenerfassung mit standardisierten Fragebögen von barrierefreien Angeboten bei Einrichtungen, Unterkünften und Freizeitanbietern im Landkreis Görlitz auf ihre Zugänglichkeit für Menschen mit Einschränkungen hin und der Schulung von touristischen Anbietern kontinuierlich aufgebaut, wobei die Ergebnisse in einer speziellen Software erfasst, aufgearbeitet und in einer Datenbank veröffentlicht werden. Mit den getroffenen Absprachen einer Zusammenarbeit mit polnischen Partnern erhöht sich die Attraktivität für deutsche Tourismusanbieter, sich dem Netzwerk anzuschließen.

icon  Eintrag Nr. 4 von Frank Schwarzkopf  vom 12.08.2013 um 09:11 Uhr icon

Das von Projektleiterin Simone Linke auf der 2. Fachkonferenz – Tourismusentwicklung im Landkreis Görlitz am 23.01.2013" einem breiten Fachpublikum vorgestellte Projekt wird erfolgreich umgesetzt

Zum Tagesordnungspunkt "Strategie & Marketing" auf der 2. Fachkonferenz - Tourismusentwicklung im Landkreis Görlitz am 23.01.2013 in der Landskronbrauerei Görlitz war vom Veranstalter, dem Landkreis Görlitz, Simone Linke als Projektleiterin von Pro Auxilio Hilfe zur Hilfe e.V. gebeten worden, in der Podiumsdiskussion ein Projekt vorzustellen.
Frau Linke informierte über das vom Verein ProAuxilio Hilfe zur Hilfe e.V. initiierte und mit Unterstützung des Stadtvereins sowie durch Fördermittel der Sächsischen Landesdirektion Chemnitz finanzierte Projekt:

„Aufbau eines Netzwerkes im Landkreis für barrierefreien Tourismus“.

Dieses Netzwerk wird durch die Datenerfassung mit standardisierten Fragebögen von barrierefreien Angeboten bei Einrichtungen, Unterkünften und Freizeitanbietern im Landkreis Görlitz auf ihre Zugänglichkeit für Menschen mit Einschränkungen hin und der Schulung von touristischen Anbietern kontinuierlich aufgebaut.
Die Ergebnisse werden in einer speziellen Software erfasst, aufgearbeitet und in einer Datenbank veröffentlicht.
Damit nimmt Weißwasser wiederum eine strategische Vorreiterrolle bei der Stärkung des Wirtschaftsfaktors Tourismus als integraler Bestandteil der Touristischen Strategie 2020 Sachsens ein.
Der Freistaat hat sich das Ziel gesetzt, sich zu einem Marktführer für barrierefreies Reisen insbesondere im Bereich Städte- und Familientourismus zu entwickeln.
Frau Linke erläuterte am Beispiel des Handwerk- und Gewerbemuseums Sagar, wo dies bereits erfolgreich umgesetzt wurde, nannte aber auch Beispiele, wo der Wachstumsmarkt barrierefreier Tourismus als solcher noch vernachlässigt wird.
Im Rahmen des Projektes wurden inzwischen etliche Mitwirkende, wie Vereinsmitglieder des Stadtverein Weißwasser e.V. als Träger der örtlichen Tourismusinformation, mehrere touristische Leistungsanbieter im Landkreis Görlitz, wie die Waldeisenbahn Muskau, das Glasmuseum Weißwasser oder der „Fürst Pückler“-Darsteller durch Frau Linke bezüglich deren Sensibilisierung für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen geschult.

icon  Eintrag Nr. 3 von Simone Linke  vom 14.06.2013 um 15:23 Uhr icon

Besichtigung der neuen Eisarena in Weißwasser auf Barrierefreiheit (u.a. fuer Belange sehbehinderter/blinder Menschen) in Zusammenarbeit mit dem sich im Aufbau befindenden Kontaktzentrum fuer Menschen mit Behinderungen/Einschraenkungen in Weißwasser fuer die Beratung zur Nutzung touristischer Angebote

Teilnehmer:

Frau Mirle - Behindertenbeauftragte beim Landratsamt des Landkreises Goerlitz
Herr Lehmann - SB Bauaufsichtsamt des Landratsamtes des Landkreises Goerlitz
Herr Heinrich - HSB Referat Bau Stadtverwaltung Weißwasser
Herr Ladusch - Bauleiter- Rauh Damm Stiller GmbH
Herr Kogios - Architekt - ASP Architekten Stuttgart
Herr Rudolf - Vorsitzender der KO Weißwasser des Blinden- und Sehbehindertenverbandes
Sachsen e.V.
Herr Franke - Mitglied der KO Weißwasser des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen e.V.
Frau Linke - Projektleiterin Kontaktzentr./Behindertenbeauftragte Pro Auxilio
Hilfe zur Hilfe e.V.

Datum: 13.06.2013 16 - 17.00 Uhr

Die Herren Rudolf und Franke gaben waehrend der Besichtigung die Hinweise, dass die Kontraste der Beschilderungen staerker ausgepraegt und die Symbole moeglichst hervorgehoben werden sollten, damit diese ertastet werden koennten.

Herr Ladusch informierte, dass in der Eisarena 26 Plaetze fuer Rollstuhlfahrer vorgesehen sind und bei Bedarf noch weitere eingerichtet werden koennen.

Rollstuhlfahrer gelangen barrierefrei ueber den Haupteingang oder unter Vermeidung langer Wege ueber den Seiteneingang in die Halle. Die beiden Eingaenge sind entsprechend der DIN gebaut worden und liegen sogar unter der Norm vorgegebener Mindeststandards.

Herr Heinrich teilte mit, dass vielfach Symbole verwendet worden sind, um sprachliche Barrieren zu vermeiden oder so gering wie moeglich zu halten.

Bei der Besichtigung waren sich die Anwesenden einig darueber, dass die Belange behinderter Menschen bzw. von Menschen mit Einschraenkungen beim Bau der Eisarena Weißwasser beruecksichtigt wurden, soweit dies für eine Freizeiteinrichtung umsetzbar und finanziell vertretbar war.

icon  Eintrag Nr. 2 von Simone Linke  vom 31.12.2012 um 11:00 Uhr icon

Im Jahr 2012 verbesserten sich wiederum die Bedingungen für Menschenmit Einschränkungen, die in Weißwasser leben oder diese Stadt alsTouristen besuchen und erkunden möchten. So wurden auf dem Gebiet derBarrierefreiheit mit der Inbetriebnahme eines Fahrstuhls zumbarrierefreien Zugang zum City-Center Weißwasser und der öffentlichzugängigen barrierefreien Zuwegung zur Ruhezone auf dem Gelände derStadtwerke Weißwasser GmbH weitere Vorhaben zurAttraktivitätssteigerung von Weißwasser umgesetzt.Im Rahmen des von ProAuxilio Hilfe zur Hilfe e.V. durchgeführten Projektes "WEISSWASSER - DIE STADT, DIE FÜR ALLE MENSCHEN LEBENSWERT IST" fanden individuelle Beratungen statt, bei denen Angehörigen behinderter Familienmitglieder über Unterstützungsmöglichkeiten informiert wurden.Hauptarbeitsfeld des Vereins war die Arbeit am Förderprojekt der Landesdirektion Chemnitz "Tourismus ohne Barrieren im Landkreis Görlitz". Dabei wurde die Unterstützung der KISS Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfe und Selbsthilfeinteressierte beim Aufbau einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Behinderung ebenso begonnen, wie die Konzepterstellung zum Aufbau eines barrierefreien Kontaktzentrums für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige. Der Aufbau des Netzwerkes für barrierefreien Tourismus zeitigte ebenfalls erste Erfolge und die großartige Durchführung eines Behindertenpacours im Rahmen von Mission Olympic am ersten Juniwochenende in Weißwasser leisteten entscheidende Beiträgezur Sensibilisierung breiter Bevölkerungschichten für die Belange von Menschen mit Einschränkungen.Dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Weißwasser gelang es, auf Inititative der Projektleiterin Simone Linke, einen Behinderparkplatz unmittelbar an der Fielmannfiliale in der Schmiedestraße einzurichten

icon  Eintrag Nr. 1 von Simone Linke  vom 26.10.2012 um 03:43 Uhr icon

Veranstaltung "Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag" in Berlin am 26. und 27. Oktober 2012.
Mehr als zweihundert zugelassene Bürgerinnen und Bürger aus allen sechzehn Bundesländern, die als Expertinnenund Experten in eigener Sache mit Mitgliedern des Bundestages ins Gespräch kommen und Ihre spezifischen Perspektiven zum Ausdruck bringen können, trafen sich heute im Paul-Löbe-Haus, welches im Regierungsviertel von Berlin liegt. Zu den geladenen Teilnehmerinnen gehört als einzige Weißwasserin Frau Simone Linke, Behindertenbeauftragte des Stadtverein Weißwasser e.V. und Projektleiterin von Pro Auxilio Hilfe zur Hilfe e.V. .Der Präsident des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Norbert Lammert, eröffnete um 14.00 Uhr die zweitägige Veranstaltung. In seiner Begrüßung erwähnte er, dass ein zweiter Anlauf erforderlich war, um eine Veranstaltung in dieser Form erstmalig überhaupt durchführen zu können. Der Bundestagspräsident hob die
Bedeutung einer gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung als selbstverständlicher Bestandteil der Politik in einer demokratischen Gesellschaft hervor. Weiter unterstrich er die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention und des Nationalen Aktionsplanes der Bundesregierung für sämtliche Bereiche des Zusammenlebens in unserem Land. Nach seinen Worten seien manche Fortschritte erreicht worden, manche Anliegen seien jedoch noch unerledigt. Er hoffe auf Hinweise der Eingeladenen an die Politik sowie begründete Nachfragen. Niemand müsse ein Blatt vor dem Mund nehmen. Abschließend wies er darauf hin, dass pünktlich zur Veranstaltung auf der Internetseite des Deutschen Bundestages ein Angebot in Leichter Sprache fertig wurde und bat darum, dieses durch Vorschläge schrittweise zu verbessern.Repräsentanten der im Bundestag vertretenen Fraktionen machten in ihren anschließenden Grußworten ebenfalls auf die besondere Bedeutung der Veranstaltung aufmerksam.So erinnerte Frank Walter Steinmeier daran, dass Politiker Reden hielten und Gesetze machten, wie das Sozialgesetzbuch IX, welches viele Fortschritte für behinderte Menschen gebracht hätte. Heute solle beraten werden, wie behinderte Menschen selbstbestimmt leben können.Gregor Gysi verwies darauf, dass es keine Gespräche und Entscheidungen ohne behinderte Menschen geben dürfe. Er glaube, alle Menschen seien behindert, nur einige würden es zugeben, andere nicht. Nach der Eröffnung absolvierten die Anwesenden einen Rundgang durch die Ausstellung "Gestaltung für alle" und der Foto-Dokumentation „Deutscher Bundestagtag barrierefrei“.Mit der Konstituierung der Arbeitsgruppen begann die Diskussion zu den einzelnen Fach- und Politikbereichen.Als Rahmenprogramm wurden gemeinsame Erkundungen der Liegenschaften des Deutschen Bundestages unter barrierefreien Aspekten mit einem anschließenden musikalischen Ausklang angeboten.Am Samstag wird die Arbeitsgruppenarbeit mit dem Ziel fortgesetzt, auf der Grundlage der in mehreren Sitzungen diskutierten Themen der Belange behinderter Menschen, schriftliche Empfehlungen für die parlamentarische Arbeit zu formulieren. Diese werden im Abschlussplenum am Samstag vorgetragen.Die Eröffnungsveranstaltung wurde in Ausschnitten live im Fernsehsender phoenix übertragen.

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